Anmeldung  

   

 LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg

Kinder brauchen Zeit und Beziehung

Leitfragen für sonderpädagogische Bildungsangebote

 Landesverbandstagung am 14. November 2015

in der Albert-Schweitzer-Schule Herrenberg

Kurzbericht zum Download (pdf, 203 KB)

Karl-Heinz Eser: Einige Leitfragen für die Bildung von Kindern

und Jugendlichen mit Lernbehinderungen (pdf, 606 KB)


 LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg

zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen

Landesverbandstagung

Leitfragen für sonderpädagogische Bildungsangebote

Samstag, 14. November 2015

10.00 Uhr – 16.00 Uhr

in der Albert-Schweitzer-Schule Herrenberg

Einladung (pdf)

Anmeldung (pdf)

Wegbeschreibung (pdf)


 

Zum Schuljahr 2015/16 soll das Schulgesetz geändert werden.

Den Entwurf des Schulgesetzes finden Sie unter:

http://www.km-bw.de/,Lde/Startseite/Themen/Inklusion

Die Stellungnahme des LERNEN FÖRDERN Landesverbands Baden-Württemberg zu

diesem Entwurf finden Sie hier:

Stellungnahme des LERNEN FÖRDERN Landesverbands Baden-Württemberg

 

Landesverbandstagung

mit Herrn Minister Stoch

 

Aufgaben der Sonderpädagogik

– in einem inklusiven Bildungssystem

 

Samstag, 31. Januar 2015 in der Christophorus-Schule Heidenheim

Programm:  Einladung und Programm

Trotz winterlicher Bedingungen folgten über 200 Mitglieder von LERNEN FÖRDERN, Freunde und Interessierte der Einladung zur Landesverbandstagung 2015 nach Heidenheim. Dort erwartete sie ein abwechslungsreiches und intensives Programm, bei dem die Aufgaben der Sonderpädagogik in einem inklusiven Bildungssystem fachlich diskutiert wurden.

Die rundum gelungene Veranstaltung machte deutlich, dass ein inklusives Bildungssystem in Baden-Württemberg erfolgreich gestaltet werden kann, indem alle Beteiligten sich als Team verstehen und zusammenarbeiten, damit diejenigen davon profitieren, um die es geht: nämlich die Kinder.

 

Als angenehmer und vorbildlicher Gastgeber demonstrierte die Christophorus-Schule beispielhaft, dass und wie Förderschulen heute exklusiv und inklusiv arbeiten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten im Rahmen der Veranstaltung Gelegenheit, die unterschiedlichen Projekte der Schule – Kunst, Theater, Schülerfirma – kennen zu lernen und dabei mit den Jungen und Mädchen sowie ihren Lehrkräften ins Gespräch zu kommen. Dabei, das betonten sowohl Kultusminister Andreas Stoch als auch Oberbürgermeister Bernhard Ilg in ihren Beiträgen, steht die Förderschule nicht am Rand, sondern ist aktiver Teil der Gesellschaft in Heidenheim.

 

Sonderschulrektorin Monika Heizmann machte in ihrem Beitrag deutlich, dass es für alle 100 Kinder der Christophorus-Schule ‑ auch nach Meinung ihrer Eltern – die beste Lösung ist, diese Schule zu besuchen. Jedes einzelne Kind bekommt sein eigenes wohltemperiertes exklusives Angebot entsprechend seinem individuellen Bildungsanspruch.

 

Landesvorsitzende Mechthild Ziegler betonte, dass Kinder mit Förderbedarf Lernen auch in inklusiven Klassen auf sonderpädagogische Bildungs- und Unterstützungsangebote angewiesen sind und für einen Teil der Kinder der Lernort Förderschule nach wie vor unverzichtbar ist. Entscheidend ist nach der Erfahrung des Verbandes die Qualität der Bildung. Deshalb hat der Landesverband im Sommer 2014 eine Petition zum Erhalt der Förderschulen und der sonderpädagogischen Fachkompetenzen gestartet. Diese Petition konnte nun mit ca. 7000 Unterschriften Kultusminister Andreas Stoch übergeben werden.

 

Andreas Stoch, MdL, Minister für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg nahm die Petition entgegen und brachte in seinem Beitrag deutlich zum Ausdruck, dass Baden-Württemberg nicht vorhat, die Förderschule abzuschaffen. Vielmehr sehe das neue Schulgesetz ausdrücklich ein Elternwahlrecht vor. Beide Wege, der Besuch einer Förderschule oder inklusiv in einer allgemeinen Schule, sollen möglich sein – und zwar in möglichst gleicher Qualität. Minister Stoch betonte, dass Sonderpädagogen Lehrer der Förderschule sind und künftig bei Bedarf und auf Antrag Lehrer der allgemeinen Schule sein können.

 

Das Thema dieser Veranstaltung stelle eine wichtige Frage in den Mittelpunkt: Es geht um das gesamte Bildungssystem. Minister Stoch ist wichtig, das wurde immer wieder deutlich, dass es nicht um eine Angstdiskussion, sondern um eine Sachdiskussion gehen muss. Denn wer die Sonderpädagogik abschaffen will, hat Inklusion nicht verstanden. Die Herausforderung bestehe vielmehr darin, Bildung an unterschiedlichen Lernorten zu sichern.

 

Manfred Burghardt, Abteilungsleiter Sonderschulen, Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg, stellte zu Beginn seines Beitrags Leitlinien der Zusammenarbeit vor, die am Seminar entwickelt wurden, damit der Bildungsanspruch eines Kindes unabhängig vom Lernort eingelöst werden kann.

 

Am Beispiel von drei Jugendlichen beschrieb Manfred Burghardt anschließend, welche Herausforderungen sich dem Bildungssystem stellen können. Er zeigte auf, dass für manche Kinder, zu einem bestimmten Zeitpunkt, die Förderschule aus ganz unterschiedlichen Gründen der geeignetste Lernort sein kann. Er machte deutlich, dass die inklusive, sonderpädagogische Begleitung nicht durch den sonderpädagogischen Dienst allein geleistet werden kann. Vielmehr gelte: „Wir müssen mit dem Kind und für das Kind im System arbeiten.“ Deshalb müssten alle Konzepte auf die Bedürfnisse der Kinder ausgerichtet werden. Die entscheidende Aufgabe der Schule sei, Teilhabe zu ermöglichen und Anschlüsse zu sichern.

 

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung kamen auch Eltern und Jugendliche selbst zu Wort. Iris Vogel, Elternbeiratsvorsitzende der Christophorus-Schule, und Kathrin Fritz, Vorsitzende des Fördervereins der Schule am Steinhaus in Besigheim, sprachen über ihre Erfahrungen mit den verschiedenen Bildungswegen ihrer Kinder. Beide haben ein Kind in der Förderschule und ein Kind in der allgemeinen Schule. Beide waren sich einig: zwei unterschiedliche Kinder, zwei unterschiedliche Bildungswege. Für jedes Kind ist der gewählte Weg genau der richtige – und so muss es auch weitergehen!

 

Florian Seifermann und Cornelius Schittenhelm stellten ihren Werdegang von der Förderschule ins Berufsleben vor und demonstrierten damit beeindruckend, wie ihr Weg zur aktiven Teilhabe in der Gesellschaft gelungen ist.

 

Zum Abschluss des Vormittags leitete Moderator Dr. Daniel Budka, Schulleiter der Pistoriusschule Herbrechtingen, ein unterhaltsames und aufschlussreiches Rundgespräch mit Kultusminister Andreas Stoch, Daniela Schickle, Bundesagentur für Arbeit, Prof. Karl-Heinz Eser, Duale Hochschule, Sven Wiezorek, Schulleiter Förderzentrum Am Hochkamp, Bad Schwartau, Schleswig-Holstein und Erwin Krajewski, Voith GmbH Heidenheim. Hier wurden die verschiedensten Aufgaben und Herausforderungen der Sonderpädagogik in einem inklusiven Bildungssystem diskutiert.

 

Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit Fragen zu aktuellen Entwicklungen mit Sönke Asmussen, Kultusministerium Baden-Württemberg zu erörtern, sich mit Sven Wiezorek zu den Erfahrungen inklusiver Bildung in Schleswig-Holstein auszutauschen und sich an Workshops von der frühkindlichen Bildung bis zur inklusiven Berufsorientierung, von theoretischen Ansätzen zur Beschreibung von Lernbehinderungen bis zur praktischen Arbeit, von Aspekten der Persönlichkeit bis zu institutionellen Rahmenbedingungen mit kompetenten Referenten und Referentinnen zu beteiligen.

 


 

 

Landesverbandstagung

Inklusive Bildungsangebote

– Aufgaben von Praxisbegleitung

Samstag, 08. November 2014

10.00 Uhr – 16.00 Uhr

in der Eugen-Bolz-Förderschule Kornwestheim

 

Der Einladung zur Landesverbandstagung „Inklusive Bildungsangebote – Aufgaben von Praxisbegleitung“ am 8. November 2014 in der Eugen-Bolz-Förderschule in Kornwestheim waren Mitglieder und Interessierte gefolgt, die sich weder von den derzeitigen Belastungen, noch durch einen Bahnstreik von einer Teilnahme abhalten ließen. „Denn inklusive Bildung ist für uns eine Herausforderung, der wir uns zu stellen haben.“ Mit diesen Worten eröffnete Mechthild Ziegler, Vorsitzende des Landesverbands Baden-Württemberg, die diesjährige Landesverbandstagung: „Vielen Kindern bietet der gemeinsame Unterricht eine gute Chance, andere Kinder sind zur Ausbildung ihrer Handlungskompetenzen und zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit auch weiterhin auf den Lernort Förderschule angewiesen. Wie kann inklusive Bildung gelingen? Damit müssen wir uns ernsthaft auseinandersetzen.“

Sonderschulrektorin Eva Wernecke hieß die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihrer Schule willkommen und betonte, dass sie LERNEN FÖRDERN sehr schätze und deshalb auch spontan die Durchführung der Landesverbandstagung zugesagt habe. In ihrer Rede berichtete sie von ihren Erfahrungen bei der Begleitung von Kindern mit dem Anspruch auf ein inklusives Bildungsangebot an der Gemeinschaftsschule. Ein Angebot, das von Eltern gerne angenommen wird. An welchem Ort der Bildungsanspruch eines Kindes eingelöst werden kann, wird bei der Entscheidung Gemeinschaftsschule oder Förderschule sehr genau abgewogen. Denn die Gemeinschaftsschule verlangt von ihren Schülern ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Organisiertheit und die Fähigkeit, das eigene Lernen zu reflektieren. Deshalb muss stets die Frage gestellt werden, ob das Kind diese Fähigkeiten mitbringt, beziehungsweise sie in absehbarer Zeit entwickeln kann.

Ministerialrat Sönke Asmussen vom Kultusministerium informierte über den Stand der aktuellen Entwicklungen und stellte die Eckpunkte zur Änderung des Schulgesetzes vor, das zum Beginn des Schuljahres 2015/2016 in Kraft treten soll. Fragestellungen konnten mit ihm und Hubert Haaga am Nachmittag in einem Gesprächsforum diskutiert werden.

Manfred Burghardt vom Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Freiburg stellte fest, dass die Zusammenarbeit mit LERNEN FÖRDERN schon lange besteht und wir vor 20 Jahren sehr viel Herzblut in das Thema Weiterentwicklung der Oberstufe investiert haben: „Vor 20 Jahren hat uns die Frage beschäftigt, mit welchen Kompetenzen unsere Jugendlichen anschlussfähig sind an eine Welt nach ihrer Schulzeit.“ Die Frage lautete damals: „Welche Angebote muss Schule dazu unterbreiten und wie muss Schule sein? Die Lösungsansätze waren sehr konkret: mehr praktisches Lernen, verwendungsbezogenes Lernen der Kulturtechniken, lebensweltbezogenes Lernen vor Ort, individuelle und, wenn erforderlich, langzeitliche Praktika. Mehr soziale Akzeptanz schaffen, mehr soziales Miteinander durch individuelle Einbindung von Angeboten kommunaler Träger, Vereinen, Kirchen, durch kooperativ angelegte Begegnungsmaßnahmen mit allgemeinen Schulen...“ Sein Fazit dieses Rückblicks: „20 Jahre später sind die Fragen dieselben geblieben.“ Nach den Ausführungen von Manfred Burghardt zur Praxisbegleitung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gelegenheit die Umsetzung in einem Gesprächsforum mit ihm zu diskutieren. Deutlich wurde in seinem Beitrag, dass Inklusion gut vorbereitet und geplant werden muss und es nicht reicht, einfach damit anzufangen.

Nach einem leckeren Mittagessen, das Stefan Dietrich mit seiner Klasse 9 zubereitet hatte, wurde am Nachmittag in Workshops zu inklusiver Bildung in der Praxis weitergearbeitet.

Dabei ging es bei Susanne Pohl, Sonderschulrektorin der Kraichertschule Sachsenheim um individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung in der allgemeinen Schule. Für Ernst Heimes war Ausgangspunkt seiner Arbeitsgruppe, dass Einstellungen und Haltungen die Grundlage der Beziehungen darstellen. Deshalb müssen Haltungen zueinander ernst genommen werden, auch die besorgten oder zunächst ablehnenden.

Bei Albert Risch, LERNEN FÖRDERN Oberndorf und Anja Scholz, Ivo-Frueth-Schule Oberndorf ging es um Gelingensfaktoren für inklusive Bildung und bei Ulrich Zumhasch von der Martinstorschule Wangen im Allgäu um den Austausch von Erfahrungen mit den kleiner werdenden Förderschulen.

Um den Austausch von Erfahrungen ging es auch bei Mechthild Ziegler im Workshop „Erwartungen an sonderpädagogische Bildungsangebote“.

Die Tagungsbeiträge werden separat veröffentlicht werden.

Allen Referenten und allen an der Durchführung der Landesverbandstagung Beteiligten danken wir herzlich. Insbesondere aber haben unsere Jungs ein ganz großes Lob verdient, die mit ihrem Klassenlehrer Stefan Dietrich für das gesamte Catering des Tages sorgten und beim Frühstück, beim Mittagessen und bei Kaffee und Kuchen mit ihren Leistungen überzeugten.

 

Hier erhalten Sie das Programm zum Download: Einladung

 

________________________________________________________________________________________
Petition zum Erhalt der Förderschulen und sonderpädagogischen Fachkompetenzen - beendet

 

Das Bildungssystem in Baden-Württemberg wird derzeit neu gestaltet. Betroffen davon sind auch Kinder mit dem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot.
Der LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg setzt sich für vielfältige und passgenaue Bildungsangebote ein und fordert trotz inklusiver Bildung den Erhalt der Förderschulen und den Erhalt der sonderpädagogischen Fachkompetenzen.

 

Wenn Sie ebenfalls dieser Meinung sind, können Sie die Petition des LERNEN FÖRDERN Landesverbands Baden-Württemberg unterschreiben.

 

 http://www.change.org/de/Petitionen/herrn-kultusminister-andreas-stoch-mdl-erhalt-der-f%C3%B6rderschulen-und-der-sonderp%C3%A4dagogischen-fachkompetenzen

Sie können LERNEN FÖRDERN Ihre Unterschrift außerdem per Post, Fax oder Mail zuschicken. 

Bisher haben wir insgesamt ca. 7000 Unterstützer.

 

Die Petition wurde Herrn Minister Stoch am 31.01.2015 übergeben.

_______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________

weitere Informationen siehe www.lernen-foerdern.de


 

Kinder mit Lernbehinderungen und psychischen Belastungen

im (Schul-)Alltag

Landesverbandstagung am 09. November 2013

 

 Hier finden Sie den Bericht der Landesverbandstagung:

Kinder mit Lernbehinderungen und psychischen Belastungen im (Schul-)Alltag

 


 

Fachtagung

Eltern von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf

am 28. Juni 2013 ab 10 Uhr in Kornwestheim

für Eltern und alle interessierten Experten, die mit Eltern zusammenarbeiten


 

Mitgliederversammlung

am 28. Juni 2013 ab 17 Uhr in Kornwestheim

für alle Mitglieder, neue Mitglieder sind willkommen


 

Förderschultag 2013

20. April 2013 in Balingen

Passgenaue Bildungsangebote für jedes Kind

Einladung und Programm  (momentan ist die Seite offline)


 

Sonderpädagogische Bildungs- und Unterstützungsangebote an unterschiedlichen Lernorten

- Stellungnahme -

Landesverbandstagung am 10. November 2012 in Bad Boll

Sonderpädagogische Bildungs- und Unterstützungsangebote
an unterschiedlichen Lernorten

„Schön ist es auf der Welt zu sein“ begrüßte der Chor der Heinrich-Schickhardt-Schule und Blumhardtschule die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Lande, die auf Einladung des LERNEN FÖRDERN Landesverbands Baden-Württemberg nach Bad Boll kamen, um sich mit der Weiterentwicklung sonderpädagogischer Bildungs- und Unterstützungsangebote an unterschiedlichen Lernorten auseinanderzusetzen. Bildung muss Kindern gerecht werden und ihnen Perspektiven für ein selbstbestimmtes Leben geben, ist das Anliegen des Verbandes LERNEN FÖRDERN, der bundesweit die Interessen von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Bildungsanspruch vertritt.

„Vielfalt als Chance zu sehen und zu erleben“, ist im Bad Boller Schulzentrum über Jahre hinweg gewachsen, betonten Matthias Bäuerle und Thomas Schnell in ihrer Begrüßung. „Bad Boll tickt anders“, bestätigte Bürgermeister Hans-Rudi Bührle und brachte in seinem Grußwort deutlich zum Ausdruck, dass in seiner Gemeinde Inklusion bereits verankert und in alle gesellschaftlichen Bereiche einbezogen ist.

„LERNEN FÖRDERN ist offen für Weiterentwicklungen, die auf den vorhandenen Kenntnissen und Erfahrungen aufbauen und vom Kind und seinen individuellen Fähigkeiten ausgehen.“ Landesvorsitzende Mechthild Ziegler strebt die Verwirklichung inklusiver Bildung für möglichst viele Kinder an, warnt aber ausdrücklich davor, die Förderschule aufzugeben. „Denn kein Kind darf verloren gehen! Deshalb werden trotz inklusiver Bildungswege auch künftig Kinder auf den Lernort Förderschule angewiesen sein.“ In ihrem Statement geht Mechthild Ziegler auf die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten ein. Grundlage für die Entscheidung des individuellen Bildungswegs seien Diagnostik und Beratung.

Auch für Norbert Zeller, Leiter der Stabsstelle Gemeinschaftsschule im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport steht der Bildungsanspruch des einzelnen Kindes im Vordergrund. „Inklusion muss alle Bereiche umfassen und von der gesamten Gesellschaft gelebt und getragen werden. Inklusion darf nicht nur auf Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen reduziert werden. Schule muss sich auf alle Kinder einstellen und nicht umgekehrt. Alle Schulen müssen sich den damit verbundenen Herausforderungen stellen. Inklusion ist nicht nur Aufgabe der Sonderpädagogik, sondern Aufgabe jeder Schule und jedes Lehrers.“ Norbert Zeller stellte außerdem richtig: “Nicht die Sonderschule, sondern die Pflicht zum Besuch der Sonderschule soll abgeschafft werden.“

Sven Wiezorek zeigte aus seiner langjährigen Erfahrung als Rektor eines Förderzentrums in Bad Schwartau / Schleswig-Holstein auf, dass Inklusion gelingen kann. „Kinder müssen willkommen sein“, sei Voraussetzung dafür. „Außerdem müssen Förderkonzepte entwickelt, Aufgabenfelder neu definiert, Kollegien und Schulleitungen fortgebildet werden, um wichtige Prozesse in Gang zu setzen.“ Das Förderzentrum Bad Schwartau unterstützt Kinder am Lernort allgemeine Schule genauso wie im Förderzentrum.

Der Frage „Wie muss Bildung sein, damit sie Kindern gerecht werden kann“ ging Manfred Burghardt, Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freiburg, anhand von Beispielen nach. Sein Fazit: für jedes Kind muss in einem auf Verständigung angelegten kontinuierlichen Dialog der Zugang zu einem bedarfsgerechten Bildungsangebot geschaffen werden. Dazu bedarf es einer Bildungslandschaft, die Optionen schafft und durchlässig ist.

Um die Entwicklung bedarfsgerechter Bildungsangebote ging es auch in der sich anschließenden Gesprächsrunde. Moderiert von Hans-Jörg Polzer, Leitender Schulamtsdirektor vom Staatlichen Schulamt Göppingen tauschten sich Sönke Asmussen, Manfred Burghardt, Sven Wiezorek, Norbert Zeller und Mechthild Ziegler über bestehende Herausforderungen und ihre Erwartungen aus.

In Gesprächsforen ging es danach mit Sönke Asmussen um aktuelle Entwicklungen in Baden-Württemberg, bei Manfred Burghardt und Thomas Stöppler um Diagnostische Prozesse und Beratung. Renate Schmidt von der Bundesagentur für Arbeit informierte gemeinsam mit Hubert Haaga über die Initiative Inklusion.

In 9 Workshops am Nachmittag setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich mit praktischen Beispielen, mit Konzeptionen und deren Umsetzung auseinander. Das Spektrum umfasste dabei relevante Bereiche von der Frühkindlichen Bildung bis zum Übergang in den Beruf, Kinder stark machen und die Rolle der Eltern sowie förderliche Bedingungen für Inklusion wurden genauso thematisiert wie die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaftsschule und Förderschule in Bad Boll.

„Das Schulzentrum Bad Boll ist ein hervorragender Tagungsort“, stellte Mechthild Ziegler fest. “Unser Dank gilt Bürgermeister Hans-Rudi Bührle für seine großartige Unterstützung sowie Matthias Bäuerle und Thomas Schnell, Maaike Seitzer und allen, die durch ihr Engagement die Durchführung der Landesverbandstagung in Bad Boll ermöglicht haben


 

Eltern: Selbsthilfegruppen / Gesprächskreise

bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung


Landesverbandstagung

Perspektive selbstbestimmt Leben

am 22. Oktober 2011 im Berufsbildungswerk Waiblingen

„Manchen jungen Menschen müssen wir eben Steine aus dem Weg räumen, denn jeder hat ein Recht auf Bildung und Teilhabe- und wer gebildet ist, ist wesentlich glücklicher und hat eine höhere Lebenswartung!“ Mit diesen Worten betonte Bürgermeister Martin Staab die Verantwortung der Stadt Waiblingen für die Bildung aller Kinder und Jugendlichen auf der Landesverbandstagung des Landesverbands LERNEN FÖRDERN Baden-Württemberg am 22. Oktober 2011. Gastgeber in diesem Jahr war das Berufsbildungswerk Waiblingen, das für einen gelungenen Rahmen und eine angenehme Atmosphäre sorgte.

„Das Berufsbildungswerk Waiblingen ist gerne Gastgeber dieser Fachtagung“ begrüßte Geschäftsführer Rainer Gaag die über 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Lande, die der Einladung der Vorsitzenden Mechthild Ziegler nach Waiblingen folgten, unter ihnen Vertreter des Kultusministeriums, der Schulverwaltung, der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg und des Kommunalverbands für Jugend und Soziales, engagierte Eltern und Lehrkräfte sowie Experten der Beruflichen Rehabilitation.

Hubert Haaga vom Kultusministerium informierte in seinem Beitrag über Perspektiven, die Kinder durch individuelle Bildung eröffnet werden. Eine bessere Chance auf einen Arbeitsplatz haben Jugendliche mit Lernbehinderungen, so Renate Schmidt von der Bundesagentur für Arbeit Regionaldirektion Baden-Württemberg, durch den Fachkräftebedarf in Verbindung mit dem Wirtschaftswachstum der letzten beiden Jahre. Nach dem Motto „so normal wie möglich – so speziell wie nötig“ werde die Bundesagentur für Arbeit auch künftig notwendige Leistungen bei der Berufsvorbereitung und Ausbildung erbringen. „Junge Menschen haben Träume, Wünsche und Vorstellungen.“ Berthold Deusch vom Kommunalverband für Jugend und Soziales informierte über Angebote für Jugendliche, die weitere Unterstützung benötigen und hob hervor: „gemeinsam können wir uns den bestehenden Herausforderungen am Arbeitsmarkt stellen.“ Die Zusammenarbeit aller Beteiligten, das Schaffen von Netzwerken und das Treffen von Absprachen sei dazu unerlässlich.

In der sich anschließenden Gesprächsrunde informierte Ministerialrätin Hildegard Rothenhäusler insbesondere über individuelle Unterstützungssysteme an den beruflichen Schulen und über den Aufbau eines sonderpädagogischen Dienstes, der in diesem Schuljahr an 80 Standorten in Baden-Württemberg angelaufen ist und weiter ausgebaut werden soll.

„Ich habe es geschafft:“ fünf junge Erwachsene gaben den Teilnehmerinnen und Teilnehmern bereitwillig, sehr souverän und authentisch Auskunft über ihre Ausbildung und ihre derzeitige persönliche Situation. Überzeugend zeigten sie ihren Lebensweg auf und stellten beeindruckend dar, welche verschlungenen Wege es geben kann, um an das Ziel der Teilhabe zu kommen. Hier wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass sie im Berufsbildungswerk die Chance bekommen, ihren Weg erfolgreich zu gehen.

In den Workshops am Nachmittag setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schließlich in Arbeitsgruppen mit verschiedenen Aspekten und gelebten Beispielen auf dem Weg zur selbstbestimmten Teilhabe auseinander: Das Spektrum umfasste die Bereiche gezielte und individuelle Förderung von der Schule bis zur Ausbildung, Diagnostik, Migrantinnen am Übergang Schule/Beruf, Umsetzung von Leitbildern, Schwerbehindertenausweis bis zur Schaffung von Netzwerken.

„Das Berufsbildungswerk Waiblingen ist genau der richtige Tagungsort,“ stellte Mechthild Ziegler abschließend fest, „hier können wir uns nicht nur theoretisch mit der Teilhabe junger Menschen am Arbeitsleben auseinander setzen, sondern können die praktische Umsetzung bei unserem Tagungsservice gleich erleben. Unser Dank gilt Herrn Gaag, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Berufsbildungswerks und den Auszubildenden, die so hervorragend für unser Wohl sorgen.“


 

Landesversammlung 2011

Inklusive Bildungswege und der Bildungsanspruch unserer Kinder

am Freitag, den 1. Juli 2011 um 14.00 Uhr

in der Heilbrunnenschule
Dornröschenweg 30 70567 Stuttgart- Möhringen

Inklusive Bildungswege und der Bildungsanspruch unserer Kinder

Am Freitag, den 1. Juli 2011 trafen sich Mitglieder und Interessierte in der Heilbrunnenschule Stuttgart Möhringen, um sich mit inklusiven Bildungswegen, aber auch dem Bildungsanspruch von Kindern auseinanderzusetzen. Einen schwungvollen Auftakt gestaltete die Trommelgruppe, ihm folgten Beiträge der Zirkus- und Theatergruppe. Beeindruckend war auch die Begrüßung durch Dennis, Schüler der Klasse 9, der aus seiner Sicht die Bedeutung der Heilbrunnenschule und ihres LERNEN FÖRDERN Vereins darlegte.

Anne Weil-Baltruschat unterstützte die Ausführungen von Dennis, „Schule muss heute weit mehr sein als Unterricht. Da die Anforderungen in unserer Gesellschaft und die Forderungen von unserer Gesellschaft hoch und sehr leistungsorientiert sind, führen sie häufig dazu, dass der/die Einzelne nur noch nach Gewinnmaximen bewertet wird. Umso höher ist das Engagement eines Verbandes einzuschätzen, der sich Gehör zu verschaffen weiß an wichtigen und richtigen Stellen. Damit kann gewährleistet werden, dass die Chancen und Möglichkeiten unserer Kinder und deren Teilhabe als selbstverständliche, gleichberechtigte und voll akzeptierte Mitglieder unserer Gesellschaft gewahrt bleiben. Dies fordert einen stetigen Einsatz und viel Engagement. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Umsetzung der UN-Konvention. Wir haben, so Anne Weil-Baltruschat, die Chance unsere Gesellschaft durch diese Umsetzungsregelung ein Stück positiv zu verändern, sie zu öffnen, sie erfahren zu lassen, dass dies eine Bereicherung und keine Belastung darstellt. Dennoch müssen wir gleichzeitig Sorge tragen, dass unseren Kindern die bestmögliche Unterstützung und Förderung zur Verfügung gestellt wird – und zwar lebenslang.“

In seinem Beitrag zu aktuellen Entwicklungen Sonderpädagogischer Förderung in Baden-Württemberg informierte Sönke Asmussen vom Kultusministerium die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über Arbeiten in den Schwerpunktregionen

  • zu Fragen der gemeinsamen Willensbildung,
  • zu Anstrengungen, vor dem Hintergrund einer Bedarfsanalyse zu in der Regel gruppenbezogenen inklusiven Bildungsangeboten zu kommen (Konzept der Schulangebotsplanung),
  • zu bisher entwickelten Vorstellungen zur Durchführung von Bildungswegekonferenzen sowie
  • zur Notwendigkeit der Entwicklung fachlicher Kriterien für das gemeinsame Lernen auf dem Campus Sonderschule (Öffnung von Sonderschulen).

Insgesamt rief Sönke Asmussen dazu auf, sich aktiv in das aktuelle Geschehen einzubringen.

Inklusive Bildungswege und der Bildungsanspruch unserer Kinder

Am Beispiel der Heilbrunnenschule Stuttgart-Möhringen, der Kasimir-Walcher-Schule Pfullendorf und der Martinsschule Sindelfingen wurden Möglichkeiten sonderpädagogischer Förderung in der Förderschule und in gemeinsamen Eingangsklassen vorgestellt. Frau Recker von der Heilbrunnenschule informierte über das Konzept der künftigen Eingangsklasse in Stuttgart-Möhringen gemeinsam mit der Fasanenhofschule. Anette Kiesel und Gisela Rusch berichteten aus dem gemeinsamen Unterricht in Pfullendorf.

Den Abschluss gestalteten Klaus Kornmann und Frau Sabine Mundle mit einem Film vom gemeinsamen Unterricht der Martinsschule und der Sommerhofenschule Sindelfingen.

- Berichte können angefordert werden - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

Landesverbandstagung

am 23. Oktober 2010 in der Albert-Schweitzer-Schule III Freiburg

Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung

Inklusive Bildung – wie kann sie für unsere Kinder gelingen?
Welche Unterstützung brauchen unsere Kinder?
Wie ist die Entwicklung in Baden-Württemberg?


Was hat Mathematik mit Emotionen zu tun? -

 Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich an dieser Landesverbandstagung mit der Weiterentwicklung sonderpädagogischer Förderung befasst.

- Berichte können bei LERNEN FÖRDERN angefordert werden. -


 

Förderschultag

Schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung
- Miteinander in der Vielfalt und Vielfalt im Miteinander -

Beitrag von Ministerialdirigent Konrad Horstmann, Leiter der Abteilung 3 - Allgemein bildende Schulen, Kindergärten, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport vom 12. Juni 2010:

Es gilt das gesprochene Wort (pdf, 49 KB)


 

Stellungnahme zur Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Baden-Württemberg

Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung ist ein Thema, mit dem LERNEN FÖRDERN sich  seit  seinem Bestehen intensiv auseinandersetzt. Sonderpädagogik hat sich in den vergangenen Jahrzehnten beständig entsprechend den gesellschaftlichen Anforderungen an Bildung weiterentwickelt und sich dabei dem Bedarf von Kindern mit Lernbehinderungen gestellt. Die Behindertenrechtskonvention gibt  nun Impulse zur Weiterentwicklung inklusiver Bildungsangebote.

Lesen Sie die Stellungnahme zur:

Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Baden-Württemberg (pdf, 70 KB)


 

Schulische Bildung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen

mit Behinderungen, Beeinträchtigungen, Benachteiligungen oder chronischen Erkrankungen und einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Beratungs-, Unterstützungs- und Bildungsangebot in Baden-Württemberg

Empfehlungen des Expertenrates (pdf, 69 KB)


 

Landesverbandstagung

Fit fürs Leben

- sonderpädagogische Förderung und Gestaltung schulischer Übergänge -

am 17. Oktober 2009 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr

in Rheinfelden (Landkreis Lörrach)

Im Mittelpunkt der Landesverbandstagung in der Eichendorffschule Rheinfelden stand die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung in Baden-Württemberg, die eng verbunden ist mit der Gestaltung schulischer Übergänge. Nach dem Grußwort von Oberbürgermeister Eberhard Niethammer, sprachen Ministerialrat Sönke Asmussen und der Leiter des Staatlichen Schulamts Lörrach, Helmut Rüdlin zu diesem Thema. Während Sönke Asmussen nach Informationen zur UN Konvention die Leitlinien zur Weiterentwicklung der Sonderpädagogischen Förderung in Baden-Württemberg vorstellte, ging Helmut Rüdlin insbesondere auf die Vernetzung der verschiedenen Schularten und die bedarfsorientierte Planung einer Region ein. Jedes Kind soll die bestmögliche Förderung an einem geeigneten Lernort bekommen. Dieser Lernort kann die allgemeine Schule in Kooperation mit der Förderschule, eine Außenklasse, Kooperationsklasse, eine Außenstelle einer Sonderschule in einer allgemeinen Schule oder einer Förderschule sein, der richtige Lernort kann für ein Kind aber auch künftig die Förderschule sein. In Arbeitsgruppen am Nachmittag wurden gelingende Beispiele gemeinsamer Eingangsklassen von Grundschule und Förderschule, Eingangsklassen einer Schule für Sprachbehinderte an der Förderschule, verschiedene Kooperationen zwischen Förderschule, Grundschule und Realschule sowie ein Praxisbericht aus dem Schweizer Kanton Luzern genauso vorgestellt wie die Gestaltung beruflicher Übergänge durch Kooperationsklassen von Berufsschule und Förderschule sowie Angebote am Übergang Schule / Beruf für Jugendliche mit wesentlicher Behinderung. Ein weiterer Schwerpunkt war die inhaltliche Auseinandersetzung mit individuellen Bildungsangeboten.

Eltern, Sonderpädagogen, Pädagogen und Partner waren sich einig, dass inklusive Bildung nur gemeinsam fachlich weiterentwickelt werden kann. Mit dieser Landesverbandstagung hat LERNEN FÖRDERN in Baden-Württemberg dazu einen weiteren Impuls gegeben.


 

Landesverbandstagung

Durch Kooperation zur Teilhabe

- Förderschule und Gymnasium gemeinsam auf dem Weg -

am 18. Juli 2009 in Mengen (Sigmaringen)

Bei der Landesverbandstagung im Bürgerhaus Mengen setzte sich der LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg mit der Kooperation Förderschule – Gymnasium auseinander, einen praktischen Einblick in dieses Thema gewannen die Teilnehmer gleich beim Auftakt durch die gemeinsame Band der Astrid-Lindgren-Schule (Förderschule) und des Gymnasiums Mengen. Unter den zahlreichen Teilnehmern waren Staatssekretär Georg Wacker MdL, Bürgermeister Stefan Bubeck, Ministerialrat Sönke Asmussen, weitere Ehrengäste u.a. von Verbänden, Kirchen und Vereinen. Erstmals bei einer Landesverbandstagung nahmen in Mengen auch zahlreiche Vertreter von Gymnasien teil.

Die Kooperation Förderschule – Gymnasium ist teilweise neu, in manchen Regionen ist sie jedoch seit vielen Jahren fest verankert und kann inzwischen ein breites Spektrum an Angeboten vorweisen: Lernwerkstätten, Englisch-AG, Hausaufgabenbetreuung, Patenschaften, Sozialpraktika, Schullandheimaufenthalte, Zirkus, Theater, Sport und Spiel und weitere gemeinsame Arbeitsgemeinschaften.

Die Kooperation zwischen Förderschule und Gymnasium ist einfach und schwierig, aber von Bedeutung für die Teilhabe unserer Kinder, trägt sie doch zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft bei. Einfach, weil eine Abgrenzung zwischen diesen beiden Schülergruppen nicht erforderlich ist und schwierig, weil große Unterschiede in der Verwirklichung des Bildungsanspruchs bestehen. Von hoher Bedeutung ist das gegenseitige Kennenlernen unserer Kinder, denn dadurch können Vorurteile in der Gesellschaft abgebaut werden. Jede Begegnung kann dazu einen Beitrag leisten und zu gegenseitiger Wertschätzung führen.

LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen

1. Vorsitzende: Mechthild Ziegler
2. Vorsitzender Jürgen Seifermann, Baden-Baden
3. Vorsitzende: Sigrid Zimmermann, Herrenberg

Spendenkonto: Konto-Nr.: 48 609 05 Volksbank Esslingen BLZ 611 901 10

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt

Auch Sie können Mitglied im Landesverband werden: PDF-Dateien zum herunter Laden:
Beitrittserklärungen: Einzelmitglied, Juristische Personen, Vereine
Satzung
Beitragsordnung

Mitglied im LERNEN FÖRDERN-Bundesverband zur Förderung von Menschen mit Lernbehinderungen e.V.
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 05. November 2009 um 16:42 Uhr

30 Jahre LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg

E-Mail Drucken PDF

Festveranstaltung am 10. November 2007 um 10 Uhr

Schirmherrschaft Herr Staatssekretär Georg Wacker MdL in der Käthe-Kollwitz-Schule, Ganztagsförderschule, Salzburgerstr. 32, Crailsheim

Bericht von Frau Mechthild Ziegler, Landesvorsitzende (pdf, 27 KB)

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 26. Januar 2009 um 15:14 Uhr

Rede zum 30.jährigen Jubiläum

E-Mail Drucken PDF

Georg Wacker MdL, Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg

Rede zum 30jährigen Jubiläum des Verbandes LERNEN FÖRDERN Landesverband Baden-Württemberg Crailsheim, 10. November 2007, 10:00 Uhr (pdf, 53 KB)

   
© lernen-foerdern-bw.de